Qualität

Autor: Dipl.Ing Dipl.Wirtschafts.Ing Claudia Stöhler

Die Qualität der Hochschullehre erfährt in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit. Zum einen wird Lehren an der Hochschule als eine eigene Kompetenz anerkannt, die einer spezifischen Ausbildung und Förderung bedarf. Zum anderen wird aber auch danach gefragt, was gute Hochschullehre eigentlich ist bzw. wie sich ihre Qualität bestimmen lässt. Die Messung und Bewertung von Lehrqualität erfüllt nicht nur eine wichtige didaktische Funktion als Rückmeldung für die Lehrenden, sie kann auch dazu beitragen, überhaupt erst zu verstehen, was gute Lehre ist und wie sie Lernen und Lernerfolg beeinflusst.

Verbesserung der Lehrqualität

Zufriedene Studierende, qualitativ hochwertige Lehre und persönliche Beratung und Betreuung sind die Basis erfolgreicher Studien- und Lehrkonzepte. Die gute Zusammenarbeit zwischen Dozenten und Studierenden im Hörsaal und in den Gremien der Fakultäten, die beständige Sicherung der Lehrqualität zum Beispiel durch Lehrevaluationen und Absolventenbefragungen sowie der stete Dialog zwischen allen Beteiligten tragen wesentlich dazu bei, die Qualität der Studienprogramme auf hohen Niveau zu halten.

Auf den Seiten dieses Portals sind daher Informationen zu:

Mit dem Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre (QPL) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2011 die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehrqualität an deutschen Hochschulen. Das BMBF förderte in der ersten Periode bis 2016 insgesamt 186 Hochschulen mit 253 Projekten. Das Programm läuft noch bis 2020. Das Spektrum der geförderten Maßnahmen ist entsprechend der Herausforderungen an den Hochschulen und der Zielgruppen sehr breit. Es reicht von der Entwicklung IT-gestützter Assessment-Verfahren über die Erprobung innovativer Lehr-Lern-Konzepte bis zum breiten Ausbau von Tutorien und Mentorien. Hier geht’s zur Projektdatenbank.